Warum wurde diese Bezeichnungsweise gewählt?

Der Begriff transformativ wurde speziell deshalb gewählt, um eines der entscheidensten rechtlichen Argumente für alle Arten von Fanwerken (Real Person Fiction eingeschlossen) im Namen der gemeinnützigen Organisation hervorzuheben: Dass sie originales Quellmaterial transformieren.

Ein transformativer Gebrauch ist einer, der, in den Worten des US-amerikanischen Supreme Courts (oberster Gerichtshof) “etwas Neues, mit einer weiteren Absicht oder verändertem Charakter hinzufügt und [die Quelle] mit neuem Ausdruck, neuer Bedeutung oder Botschaft modifiziert.” Eine Geschichte aus der Perspektive Voldemorts ist transformativ, ebenso wie eine Geschichte über einen Popstar, die etwas über aktuelle Haltungen gegenüber Berühmtheit oder Sexualität darstellt.

Die Gerichtshöfe haben auch “right of publicity”-Ansprüche gegen kreative Werke untersucht, indem sie den “transformative use test” des Urheberrechtsgesetzes verwendeten; demnach gilt dieser auch für eines der wichtigsten Rechtsprobleme, mit dem sich Real Person Fiction konfrontiert sieht. Weil es eines unserer elementarsten Ziele ist, des Recht der Existenz von Fanwerken zu verteidigen, ist es wichtig für die Organisation, eines ihrer stärksten Argumente in unserem Namen zu haben.