Unterstützt die OTW die Kommerzialisierung von Fanfic?

Die Mission der OTW (Organisation für Transformative Werke) ist zuallererst, die Fanschöpfer zu beschützen, die allein aus Liebe zur Sache arbeiten, und die ihre Werke frei in der fannischen Geschenkökonomie teilen, die Teil einer Gemeinschaft sein und mit anderen Fans in Kontakt treten wollen, und die die Medienwerke, die sie mögen, feiern und auf sie antworten wollen.

Diese Fans schaffen lebhafte und aktive Gemeinschaften um das Werk, das sie feiern, sie tendieren dazu, sehr viel Geld für das ursprüngliche Werk und dazugehörigen Merchandise auszugeben und ermutigen andere dazu, dies ebenfalls zu tun. Sie konkurrieren nicht mit dem Werk des originalen Schöpfers sondern helfen eher noch, es bekannter zu machen.

Während einige transformative Werke legitim im kommerziellen Markt zirkulieren – Parodien wie The Wind Done Gone (die Nacherzählung von Vom Winde Verweht aus der Perspektive einer Sklavin), kritische Analysen, die umfangreich aus dem ursprünglichen Werk zitieren, “inoffizielle Guides” etc. – ist dies doch nicht das, was FanfictionautorInnen und FanschöpferInnen generell machen, oder machen wollen. Wir wollen einfach nur an unserem Hobby und unserer Gemeinschaft Spaß haben und unsere kreativen Werke teilen, ohne die andauernde Drohung über unseren Köpfen schweben zu haben, dass übereifrige Anwälte einer Firma Unterlassungsaufforderungen aussenden, die nicht auf rechtlicher Grundlage basieren, sondern auf der beträchtlichen Menge an Geld auf ihrer Seite.