Posts in News of Note

Feiere mit uns den Abschluss des ersten strategischen 3-Jahresplans!

Seit Januar 2017 verfolgt die OTW (Organisation für Transformative Werke) ihren ersten strategischen Plan. Der Zweck eines strategischen Plans besteht darin, die grundsätzliche Richtung der Organisation zu bestimmen: zu definieren, was wir erreichen wollen und wie wir es erreichen wollen. Sowohl für gemeinnützige als auch gewinnorientierte Unternehmen ist ein strategischer Plan eine Grundvoraussetzung. Für die OTW war dies besonders wichtig, da wir uns von einem kleinen Start-up zu einer stetig wachsenden Organisation mit komplexer Struktur und einem Hugo-Award-ausgezeichneten Projekt entwickelt haben. Die ersten drei Jahre sind nun geschafft und wir haben eifrig daran gearbeitet, den strategischen Plan zum Erfolg zu führen. Bevor wir nun den… Read more

Anime, Manga und Videospiele aus Japan von dortiger Gesetzgebung bedroht

Verfasst von Electra Anm. d. Übers.: Linkziele sind auf Englisch & Japanisch. Fans von Animes, Mangas, und Videospielen könnten bald Änderungen sowohl im Zugang zu als auch in den Inhalten von professional produzierten japanischen Werken und Fanwerken bemerken. Die Verordnung 156 der Metropolregion Tokio, genannt “Gesetz für nichtexistente Verbrechen”, die dieses Jahr in Kraft tritt, soll den Vetrieb und den Inhalt dieser Produkte im Stadtgebiet einschränken. Der Gesetzentwurf erweitert die Befugnisse der Tokioter Metropolregierung, den Verkauf und den Verleih von “schädlichen” Medien an Menschen unter 18 zu regulieren. Er dehnt außerdem die aktuelle Definition von “schädlich” auf Material aus, das gewisse sexuelle oder pseudo-sexuelle Handlungen… Read more

Neues Urheberrecht verbessert voraussichtlich den Schutz von Fanwerken und Remix-Kultur in Brasilien

(Anmerkung: viele der Links führen zu Seiten in brasilianischem Portugiesisch.) Ein überarbeitetes Urheberrecht, das in den nächsten Monaten dem brasilianischen Nationalkongress vorgelegt werden soll, wird transformativen Werken einen expliziteren Schutz vor der Anfechtung durch Rechteinhaber gewähren, falls es in seiner jetzigen Form verabschiedet wird. Durch das Gesetz sollte es außerdem legal für Fans werden, den Kopierschutz (Digital Rights Management – DRM) zu umgehen, wenn das der Erstellung transformativer Werke dient. Brasiliens Haltung bei Einschränkungen zum Urheberrecht ist schon jetzt weniger streng als die vieler anderer Länder. Es erlaubt die Verwendung kurzer Auszüge eines Werkes in jedem Zusammenhang (nicht nur für Erziehungszwecke und Kritik), der die… Read more

Urteilsbegründung eines deutschen Gerichts verstärkt Unterschiede in der Haftpflicht für Webhosts in den USA und Europa

Deutsche Gerichte haben angedeutet, dass sie in Zukunft gewerbliche Videoportale wie YouTube dazu zwingen werden, vorsorglich Musikvideos aufzuspüren und zu löschen, die gegen das Urheberrecht verstoßen, anstatt erst zu reagieren, wenn Rechteinhaber und -verwertungsgesellschaften formal Einspruch einlegen. Dieser Richterspruch folgt auf eine Verurteilung von drei YouTube-Managern im Februar dieses Jahres in Italien. Das Urteil des italienischen Gerichts impliziert deutlich, dass jedes gehostete Video vor der Veröffentlichung überprüft werden sollte. Obwohl die deutsche Rechteverwertungsgesellschaft GEMA mit ihrem Antrag auf eine einstweilige Verfügung Ende August 2010 gescheitert war, in dem sie die Löschung und Sperrung bestimmter Videos forderte, ist das nur ein schwacher Trost für deutsche Webhosts…. Read more

Können europäische Verbraucherschutzinitiativen zu Online-Urheberrechtsverletzungen Fans helfen?

Ende Mai forderten mehrere britische Verbraucherschutz- und Bürgerrechtsgruppen [englisch] gemeinsam die Regulierungsbehörden dazu auf, bei neuen Regelungen zu Online-Urheberrechtsverletzungen auf einen angemessenen Schutz von VerbraucherInnen zu achten [englisch, PDF]. Frühere Nachforschungen [englisch] haben gezeigt, dass viele Internetanbieter viel zu leicht einknicken, wenn Dritte sie über potentielle Urheberrechtsverletzungen informieren. Die AdministratorInnen entfernen das beanstandete Material, ohne vorher die NutzerInnen zu fragen oder auch nur die Stichhaltigkeit der Behauptungen zu prüfen. Einige europäische Staaten planen Schritte, die das übereilte Handeln der Dienstanbieter einschränken könnten. Das isländische Parlament wird in Kürze über die Icelandic Modern Media Initiative (Initiative für Moderne Medien in Island) [englisch]) diskutieren. Die Initiative, die… Read more