Vidding

Vidding (2008) ist eine Serie von sechs kurzen Dokumentarfilmen, die von der OTW als Teil der Learning Library des New Media Literacies-Projektes des MIT produziert wurden. Diese Filme sind Teil einer größeren Sammlung von Dokumentarfilmen über die Remix-Kultur1, und die gesamte Serie ist an Schüler der Sekundarstufe gerichtet und für den Einsatz im Klassenzimmer und anderen schulischen Kontexten gedacht. Wir hoffen auch, dass sie dabei helfen, die Kunst des Vidding einem größeren Publikum vorzustellen.

Die sechs Teile von Vidding sind: What is Vidding?/Was ist Vidding? (2:48), Technology and Tools/Technik und Werkzeuge (3:09), Good Vids, Bad Vids/Gute Vids, schlechte Vids (3:18), I like to watch/Ich schaue gerne…(3:19), Collaboration and Community/Zusammenarbeit und Gemeinschaft (3:03) und Why We Vid/Warum wir vidden (3:50). Regie führte Francesca Coppa, Schnitt von Laura Shapiro, Tonbearbeitung von AbsoluteDestiny.

Sie können die Vids entweder hier anschauen oder in der MIT/NML Learning Library, wo Sie auch Videos über Cosplay, Mashups, DJing und andere Formen von Remix-Kultur finden.

Presse:

Henry Jenkins, Fan Vidding: A Labor Of Love (Part One) [Fan Vidding: Ein Liebesdienst (Teil 1)] (5. Dezember 2008)
Henry Jenkins, Fan Vidding: A Labor Of Love (Part Two) [Fan Vidding: Ein Liebesdienst (Teil 2)] (8. Dezember 2008)

1.Anmerkung d. Übers.: „Remix-Kultur“ (remix culture) ist eine von Lawrence Lessig geprägte Wortneuschöpfung und beschreibt eine fruchtbare und freie Kultur der Kreativität, die sich auf vorausgegangenen Schöpfungen gründet. Im Musikbereich sind hier z.B. Sampling und DJing weit verbreitet, im Fandom entsprechen dem kulturelle Praktiken wie Fanfiction und eben Vidding. Im Gegensatz dazu steht die „Erlaubnis-Kultur“ (permission culture), die derivative Kreativität ausschließlich mit Zustimmung der Rechteinhaber erlaubt und dadurch stark einschränkt. Beide Begriffe sind Zuspitzungen aktueller politischer und rechtlicher Positionen. (nach Wikipedia.org: Remix culture.)